M Missoni

Die Familie steht bei Missoni am Anfang und am Ende

Je bunter, desto besser. Das war schon immer die Devise und das Erfolgsrezept der Familie Missoni. Von Chanel-Stoffen, Bauhaus-Farben und Ethno-Mustern inspiriert, ist ihre Strickmode auch heute noch so beliebt wie in den 60er-Jahen. Das ist einerseits den charakteristischen Patchwork-Designs mit Zickzackmustern, Fischgräten- und Streifenmuster zu verdanken, in denen jede Frau einzigartig aussieht. Das Haus Missoni ist aber auch deshalb so erfolgreich, weil es authentisch ist. Die Familie ist genauso bunt wie ihr Label und trotz aufregender Leben stets auf dem Boden geblieben. Gründer Ottavio «Tai» Missoni arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2013 im Unternehmen, seine Frau und Co-Gründerin Rosita tut es noch immer. Gemeinsam mit ihren Kinder und Enkeln sieht sie zu, dass das die Marke nicht in der Vergangenheit stehen bleibt.

M MISSONI FÜR JUNGE, MUTIGE FRAUEN

Das 1998 gegründete M Missoni ist das jüngste Label und gibt sich betont lässiger als die Hauptlinie. Auch hier findet sich das Zick-Zack-Muster in fast jedem Stück. Doch eindrucksvolle Muster und kräftige Farben verleihen den sportlich eleganten Kollektionen zusätzlich einen unverwechselbaren Look. Ideal für junge, mutige und verspielte Trägerinnen. Die aus besten italienischen Garnen hergestellten Kleider können zum Flanieren am Nachmittag, zum Abendessen im Nobelrestaurant oder zum Tanzen im Club angezogen werden. Grenzen gibt es keine.

WIE KAM ES ZUM ZICKZACK-MUSTER?

Als Missoni 1953 gegründet wurden, gab es kein Zickzack-Muster. Nähmaschinen für Strickwaren waren damit überfordert. Das änderte sich, als die Familie 1962 Raschel-Strickmaschinen entdeckte. Unter Verwendung einer als «fiammata» (italienisch für Flammen) bekannten Technik erzeugt die Raschel-Maschine ein Gestrick mit bunten Zickzacklinien, die an Stickereien erinnern, wobei Tausende von winzigen, bunten Fäden verwendet werden, um das komplizierte Gewebe herzustellen. Gegenüber einer Zeitung sagte Rosita Missoni vor einigen Jahren: «Zuerst konnten wir nur Streifen machen und dann haben wir angefangen, horizontal und vertikal zu arbeiten und immer komplexere Stiche, Plaids und Jacquards zu probieren. Bis wir schliesslich die Raschel-Maschine fanden. «That was it».

standorte

WEITERE BRAND STORYS