Santoni

Ein Schuh als Kunstobjekt

Ein Schuh ist ein Schuh ist ein Schuh. Es sei denn, er stammt von Santoni. Dann ist sogar ein Sneaker Handwerkunst, zu hundert Prozent in Italien hergestellt. Egal ob klassische Damen- und Herrenschuhe oder Sneaker – bei Santoni wird prinzipentreu die klassische Schuhmacherkunst gelebt, ohne Kompromisse.

Die Antithese Santoni

Schon bei der Gründung 1975 war Santoni eine Antithese: In der Region Marken, Italiens Kompetenzzentrum für Schuhfertigung, war die Industrialisierung der Produktionsbetriebe voll im Gange. Aufbruchsstimmung überall, wer die meisten Maschinen in seiner Schuhfabrik hatte, war ein gemachter Mann. Als Andrea Santoni seiner Frau Rosa vorschlug, sich mit einer Firma selbstständig zu machen, die das Handwerk – sein Handwerk – wieder in den Fokus rücken sollte, war das außerhalb des Santoni-Kosmos für kaum jemanden zu verstehen.

Treu den Prinzipien

Sieben Jahre alt war Sohn Giuseppe Santoni damals, sein Spielplatz das Garagenunternehmen, in dem Vater Andrea mit zwei Schuhmachern werkte. Mit 19 trat er offiziell in die Firma ein, mit 21 war er Geschäftsführer – weil seinen Vater immer nur eines interessierte: dass die Schuhe so gemacht würden, wie er es für guthiess. Rasend, perfektionistisch, fast besessen war der Ausbau der Firma Santoni unter Giuseppes Führung. Die Zwischenbilanz heute: 500 Mitarbeiter, weltweite Bekanntheit, eine Marke wie ein Versprechen. Dahingehend, dass die Santonis niemals ihre Prinzipien opfern werden. Dem Wachstum ebenso wenig wie den Trends. Und so ist klar, dass auch ein Sneaker aus dem Hause Santoni nach den gleichen Maximen gefertigt wird wie klassische Herrenschuhe.

Der Schuh für morgen

Mehr als hundert Mal geht der Schuh durch erfahrene Hände, die die erlesenen Rohmaterialien zur Blüte bringen. Das Ergebnis: Klassische Schuhe und Sneakers, so strahlend wie das Santoni-Firmengebäude in Corridonia. Lichtdurchflutet ist es, energieunabhängig, überwiegend aus recycelten Materialien erbaut – ein nachhaltiges Meisterstück von Stararchitekt Alessandro Bassetti. Weil man Schuhe wie jene von Santoni nicht fertigen kann, ohne an morgen zu denken.

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